Manfred Krug
Ich bin zu zart für diese Welt
Tagebücher 1998–1999

Ca. 304 Seiten
Gebunden mit SU
Herausgegeben und mit einem Nachwort von Krista Maria Schädlich

Originalausgabe
€ 24,00 (D) / € 24,70 (A)

978-3-98568-023-8

Erscheint am 25.01.2023
Auch als E-Book  und Audiobook erhältlich

24,00 

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Manfred Krug – Ich bin zu zart für diese Welt

Die Fortsetzung des Sensationserfolgs

Im zweiten Band seines grandiosen Tagebuchwerks schildert Krug zwei intensive Jahre. Er will neu anfangen und distanziert sich von seiner Geliebten, träumt von seinem toten Freund Jurek und wird akribischer Chronist von Wladimir Putins Aufstieg.

Nach zwei verlustreichen Jahren möchte Manfred Krug sein Leben ändern. Er will den Kerl, der er ist, »neu erfinden«. So entfernt er sich von der Mutter seines nachgeborenen Kindes und kann die lange Trennung von der kleinen Marlene kaum ertragen. Er leidet unter seiner eigenen Widersprüchlichkeit und der angeschlagenen Gesundheit. Seit seinem Schlaganfall hat er lebhafte Träume, die er minutiös aufschreibt. Darin tauchen der verstorbene Freund Jurek Becker, Frauen und Kollegen auf. Im August 1998 ernennt Jelzin Putin zum Ministerpräsidenten, und im Herbst 1999 marschieren russische Truppen in Tschetschenien ein. Offiziell wurde dieser erneute Krieg »Antiterroraktion « genannt. Zum Jahresende wird Putin Jelzins Nachfolger. Fassungslos und doch genau schreibt das Kriegskind Manfred Krug auf, was sich wie ein Déjà-vu unserer Gegenwart liest.

»Manfred Krug war ein Ausnahmekünstler, ein Allroundgenie. Und er war ein politischer Mensch, ob als Schauspieler, Sänger, Schriftsteller oder Chronist, auch als Freund. Er war mutig, unangepasst, und er hatte Humor. Er war nachdenklich und unerschrocken. Er war Idealist und trotzdem Realist. Er war sensibel.«

Krista Maria Schädlich, Herausgeberin

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